Marvin Jaros

Marvin Jaros (222505019) erzielte am 15. Oktober 2008 in der 30. Minute das erste Tor überhaupt und das erste Liga-Tor für CS Macondo zum 1:1-Endstand gegen Adlerpower. Damals war er 22 Jahre und 47 Tage alt. In jenem Spiel führte er seine Mannschaft als Kapitän auf das Spielfeld. Insgesamt erzielte er bisher 11 Ligatore und 26 Tore in Freundschaftsspielen.

Seinen höchsten TSI erreichte er erstmals mit 540 am 8. Juni 2010, als er im Freunschaftsspiel gegen den FC Bonner Platz auch erstmals seine höchste Bewertung (3.5 Sterne) erreichte.

Obwohl er damit als eher durchschnittlicher Spieler gelten kann, stellte er als ruhiger, ehrlichter und insgesamt angenehmer Zeitgenosse seine Fähigkeiten immer in den Dienst der Mannschaft, die in der Anfangszeit als Kapitän in Ligaspielen, später vor allem als Spielführer in Freundschaftsspielen (im Wechsel mit Edmund Blukacz) anführte. Durch seine guten Führungsqualitäten kam und kommt ihm dabei eine bedeutende Rolle in der Integration junger Spieler in die Mannschaft zu.

Insgesamt bestritt er bisher (28. Mai 2011) 121 Spiele, alle für Macondo CS, die meisten (94) als Stürmer, den Rest als zentraler Mittelfeldspieler (27).

Rückseiten-Casting

"Auf der Grundlage von Informationen in der Tabelle den Handel auf dem Markt Wert 1874/79 und die Mengen der einzelnen Produkte sind die durchschnittlichen Preise berechnet. Diese Preise werden als die Ebene, auf der Rückseite-Casting der Werte in jeweiligen Preisen. Als Ausdruck der Preisentwicklung in der Zeit handelt es sich hauptsächlich verwendete Material Preis ab Tabelle 15, ergänzt mit Preisen bis zum Jahr 1876/79, zusammen mit einigen zusätzlichen Preis-Serie sind vor allem mit Maklern Priscourant Quelle."

Das ist die Google Translate-Übersetzung folgender Passage aus Svend Aage Hansen Werk über das dänische Wirtschaftswachstum 1914-1983. Es handelt sich um einen Teil der Anmerkungen zur Ermittlung der Werte, die für Dänemarks Außenhandel vor 1875 angegeben sind.

"På grundlag af oplysninger i handelstabelværkerne 1874-79 om handelsværdien og mængderne for de enkelte varepositioner er der udregnet gennemsnitspriser. Disse priser er benyttet som niveau ved tilbageregning af værdierne i løbende priser. Som udtryk for prisbevægelserne i den betragtede periode er hovedsagelig anvendt prismaterialet fra tabel 15, suppleret med priser før årene 1876-79, samt med en del yderligere prisserier beregnet hovedsagelig med Mæglernes Priscourant som kilde."

Eigentlich sehr gelungen, aber die Rückwärtsextrapolation mit Rückseiten-Casting zu übersetzen, ist super. (Google übersetzt offenbar mit Umweg über das englische, wo die Passage lauten würde:)

"Based on information in the trading table works on the 1874-79 market value and quantities of individual product items are calculated average prices. These prices are used as the level at the back-casting of the values in current prices. As an expression of price movements during the period under consideration is mainly used material price from Table 15, supplemented with prices before the year 1876-79, together with some additional price series are designed mainly with brokers Priscourant source."

Nachweis: Svend Aage Hansen, Økonomisk vækst i Danmark. Bind II: 1914-1983, København: Akademisk Forlag, 3. udgave 1984 (= Københavns Universiteit / Institut for Økonomisk Historie, Publikation nr. 6), 358 (Tabelkomentarer Tabel 11 og 12).

Die erste dänische Industrie-AG

"Bezeichnend in dieser Beziehung ist die obengenannte Maschinen-Flachsspinnerei, indem man damit anfing, Maschinen wie Arbeitskräfte aus England zu verschreiben. Man machte sie so groß auf, daß sie ein Fünffaches an Flachs verarbeiten sollte als bisher eingeführt worden war, das natürlich nur Absatz finden konnte, wenn die Produktion der Fabrik schnell das heimgesponnene Garn zu verdrängen vermochte. Eine solche Entwicklung vollzieht sich jedoch nicht von einem Jahr aufs andere, und zudem konnte die Fabrik nicht den Flachs benutzen, der im Lande gebaut wurde, da er durchgehends schlecht behandelt wurde, weil er nur in der Heimarbeit Verwendung fand. Außerdem war die Fabrik im wesentlichen auf die Herstellung feinerer Garne eingestellt, obgleich der Schutzzoll als Gewichtszoll am größten für die groben war. Die Folge war, daß die Fabrik keinen Absatz für ihre Erzeugnisse auf normalem Wege fand, sondern zu ihrer Verauktionierung schreiten musste."

Die Fabrik wurde in den 1840er Jahren gegründet, als man allgemein der Ansicht war, die Industrialisierung sei nichts für Dänemark. Es gab überall noch Zünfte (mit Absatz"monopolen" in den Städten) und gleichzeitig eine Art Hausindustrie im Verlagswesen (z.B. StrümpfestrickerInnen in Jütland), was natürlich noch zusätzlich den Absatz dieser Superfabrik beeinträchtigte. Infolge solcher recht kurzlebiger Gründungen blieben jedenfalls bis in die 1870er Industrieaktiengesellschaften im Königreich Mangelwaren; die AG wurde zur Unternehmensform für Banken und Eisenbahngesellschaften.

Es gibt Leute, die behaupten Dänemark sei noch heute kein Industrieland, und nie eins gewesen...

Nachweis: Axel Nielsen, Dänische Wirtschaftsgeschichte, Jena: Gustav Fischer, 1930, S. 471.

Guayaquil ist zu heiss für Anicic

"La alta temperatura y el extenuante trabajo físico al que se somete el plantel de Barcelona fueron demasiado para el serbio-alemán Michael Anicic (34 años), quien no pasó los cuatro días de prueba, y al tercero (el pasado miércoles) pidió no entrenar en la mañana por el agotamiento físico, y en la tarde, luego de quince minutos de fútbol, se retiró del equipo."

Erinnert sich noch jemand an Michael Anicic? Der hat mal für Eintracht Frankfurt ein gefeiertes Bundesligadebüt gegen Bayern München gegeben und ist dann nach Verletzungen und Tingeleien nach der Saison 2007/08 bei Darmstadt 98 ausgemustert worden. Er wollte dann in die Hessenliga zum RSV Würges wechseln, was an irgendeinem Formfehler scheiterte, durch den er keine Spielgenehmigung erhielt.

Nun, seit Montag hat er ein Probetraining bei Barcelona SC Guayaquil, dem in den letzten Jahren eher erfolglosen vielmaligen ecuadorianischen Meister bestritten. Sein Trainer war dort Benito Floro, der immerhin von 1992 bis 1994 Cheftrainer von Real Madrid war und auch schon Villarreal, Real Mallorca, Sporting Gijón, CF Monterrey und andere betreut hat. Unter Eduardo Maruri hat Barcelona große Pläne und Anicic wäre vielleicht gern dabei gewesen. Leider ist es aber in Guayaquil immer sehr heiss und man schwitzt eine Menge... Anicic kam damit nicht klar (Diario HOY schrieb, er habe in jeder Pause bis zu drei Flaschen Wasser zu sich genommen) und entsprach wohl auch nicht den Wünschen Floros. Sein Probetraining, von einem Spielervermittler initiiert und offenbar auch finanziert, endete bereits am Mittwoch ohne positives Ergebnis. Schade, hatten sich die ecuadorianischen Medien doch sehr auf den Bundesligaspieler gefreut.

Nachweis: Michael Anicic no soportó el calor, El Universo, 9. Januar 2008.

Der böse Wein

"Colonel Frederick Romilly, Deputy Chairman of the Customs Board, warned that it must not be forgotten that wine is an alcoholic drink and that to consume it in anything but moderate quantities is injurious. In an effort to dissuade the Foreign Office from giving any encouragement to foreign countries about reduction in the British wine duties the Treasury warned that the Methuen Trade Treaty (1703) with Portugal had encouraged the importation of port wine and in so doing was largely responsible for introducing the drunkenness which »disgraced the upper and middle class in the eighteenth century....«"

Nachweis: Jack William Thomas Gaston, Policy Making and Free-Trade Diplomacy: Britain's Commercial Relations with Western Europe, 1869-1886, Diss. University of Saskatchewan, Saskatoon 1975, S. 82, mit Verweis auf Testimony of Colonel Frederick Romilly, Report of the Select Committee appointed to inquire into the system under which customs dutires are now levied in the country on wine, and into its bearing on the fiscal and commercial interests of the country, Parliamentary Papers 1878-1879 (278), XIV, 298, und Schreiben Treasury to Foreign Office, November 10, 1874, P.R.O. T1/17085.

Es gibt kein (immer weniger) Bier (Wein) auf Bali

"Los hoteles y restaurantes de la isla de Bali, principal destino turístico de Indonesia, sufren una grave escasez de bebidas alcohólicas por un problema de importación, justo cuando la temporada turística se halla en su punto más alto. Los proveedores se han quedado sin existencias, sobre todo de vinos, después de que la Policía suspendiera las actividades de la agencia gubernamental encargada de importar bebidas para la restauración, la Indonesian Trading Company (ITC), por supuestas "irregularidades" en sus actividades."

Ich glaube, es ist die Indonesia Trading Company (wie verlinkt), da die Indonesian Trading Company ein Großhändler für balinesisches Kunsthandwerk ist. Offenbar hatte die staatliche Handelsagentur außerstaatlich sehr viel mehr importiert als offiziell, weshalb sie gerade restruktuiert wird. Die neuen Negativschlagzeilen treffen ein Touristenziel, das sich gerade von Terroranschlägen in 2002 und 2005 erholt.

Außerdem landeten kürzlich alle indonesischen Fluggesellschaften auf der Schwarzen Liste der EU-Kommission (wobei aber keine Europa tatsächlich anflog).

Nachweis: EFE, »Bali se queda sin alcohol«, El País online vom 14. August 2007 (9:23h).

Futuro de subjuntivo

"E luego los dichos señores de cabildo aviendo platicado dixeron que por que por la parte donde viene el agua a esta villa desde la ssyerra hasta llegar a elle se hedifican asyentos para yndios y estancias de que subcede los tales yndios quytan el agua como la quytan muchas vezes que viene a esta villa vienne suzia de labarse los yndios en ella e por otras cavsas que a ellos les mueben que mandavan e mandaron no se hagan ny hedifiquen bubios de yndios desde la caba desta villa hasta lo alto de la syerra con vn quarto de legua de vna parte del agua y otro quarto de legua de la otra sopena de veynte pesos de oro la mytad para la camara de su magestad e la otra mytad para obras publicas e mas que a su costa del que lo hisiere se mandara hazer e que ansy mysmo mandavan que los asyentos que estuvieren hechos deshagan e quyten estando dentro del chicho cercamyento que se suso va declarando dentro de quatro meses primeros syguyentes so pena de cinquenta pesos de oro para la camara de su magestad e mas que los dichos buhios asy estuvieren en el dicho cercamyento los mandaran quemar..."

Früher wurden offensichtlich spanische Gesetze (oder hier: städtische Verordnungen) im ausgestorbenen Subjunktiv Futur verfasst. In dieser Anordnung von 1540 geht es um die Wasserversorgung der Stadt Quito und das Problem, dass das Wasser von den Bergen durch Gebiete floss, wo sich offensichtlich (wohl seit vor der Konquista) Indianersiedlungen befanden. Hier sollte nun eine Schutzzone eingerichtet werden, in der bei Strafe von 50 Gold-Pesos und Niederbrennen die Siedlungen binnen vier Monaten entfernt und keine neuen angelegt werden sollten. Das Wasser sollte sauber und vollständig in der Stadt ankommen. Selbst wenn es in diesem Fall gefruchtet hat, so gab es entsprechende Auseinandersetzungen später immer wieder.

Nachweis: Libro segundo de Cabildo de Quito (LCQ, T.1, vol. 2), descifrado por J. Rumazo G., Quito: Publicaciones del Archivo Municipal, 1934, S. 96; zitiert nach: Pablo Ospina, »Quito en la Colonia: Abastecimiento urbano y relaciones de poder local«, in: Paúl Aguilar u.a.: Enfoques y estudios historicos. Quito a través de la Historia, Quito: Dirección de Planificación, I. Municipio de Quito, Ecuador / Consejería de Obras Públicas y Transporte, Junta de Andalucía, 1992 (Serie Quito), S. 107-126, hier: S. 121.

Blatter eint Bolivien

"El veto de la FIFA logró el milagro de unir incluso a los miembros de la Asamblea Constituyente, que aprobaron el jueves el primer artículo de la futura Constitución del país, tras diez meses de desavenencias e improductividad. Ese artículo establece que la práctica deportiva y la cultura física a cualquier altura son "derechos humanos universales", y fue aprobado en una sesión plenaria por 223 de los 255 asambleístas del foro, consenso nunca antes visto en Bolivia."

Die Fifa will internationale Fußballspiele über 2.500 m Höhe verbieten, was für Bolivien ein Problem ist... Präsident Evo Morales (von Bolivien, nicht vom Fußballverband!) hat daher eine Kampagne gestartet. Er bestritt mit seiner Kabinettsmannschaft schon Spiele im 3.577m hohen Hernando-Siles-Stadion in La Paz und auf dem Chacaltaya, einem 5.395 m hohen Berg (er erzielte 3 der 10 Tore beim Sieg seiner Mannschaft gegen die Universidad Mayor San Andrés). Geplant ist als nächstes ein Kick auf dem Sajama, auf dem am 2. August 2001 bereits ein Fußballspiel stattfand.

Nachweis: EFE, »Bolivia reivindica el 'fútbol de altura'«, El País (Madrid), 3. Juni 2007.
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