ohne ironie
"Theoretisch sind wir gegen Rechtsextremismus, praktisch wählen wir die NPD - man muss nicht wissen, welche Abgeordneten so gehandelt haben, um ihre Vorbildwirkung zu fürchten. "
Kommentiert Patrik Schwarz in der taz von morgen. Georg Milbradt erhielt zweimal nur 62 statt der absoluten Mehrheit von 63 Stimmen (bei 68 Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU und SPD). Was für ihn schade ist und seine Stellung nicht unbedingt festigt. Das eigentlich skandalöse íst aber, dass Milbradts NPD-Gegenkandidat Leichsenring 14 Stimmen erhielt bei 12 NPD-Abgeordneten. Aller Wahrscheinlichkeit haben zwei CDU-Vertreter NPD gewählt. Man versuchte das so darzustellen, als seien es Denkzettel für den Wessi Milbradt gewesen, doch einen Rechtsextremen zu wählen, auch wenn er aus der Sächsischen Schweiz stammt, ist unerklärlich und unverzeilich. Die NPD bot sich ihnen bereits offen als neue politische Heimat an (siehe auch den Artikel von Michael Bartsch ebendort). Dann aber unendlich lieber George W. Bush.
Ebenfalls ernüchternd: Sammlung von Agenturmeldungsüberschriften zu Arafats Tod (oder nicht).
Nachweis: Patrik Schwarz, Kommentar: milbradt und die npd. Schwarz-braunes Sachsen, die tageszeitung vom 11.11.2004, S. 1; online abgerufen unter http://www.taz.de/pt/2004/11/11/a0108.nf/text am 10.11.2004 um 21.45 Uhr.
Kommentiert Patrik Schwarz in der taz von morgen. Georg Milbradt erhielt zweimal nur 62 statt der absoluten Mehrheit von 63 Stimmen (bei 68 Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU und SPD). Was für ihn schade ist und seine Stellung nicht unbedingt festigt. Das eigentlich skandalöse íst aber, dass Milbradts NPD-Gegenkandidat Leichsenring 14 Stimmen erhielt bei 12 NPD-Abgeordneten. Aller Wahrscheinlichkeit haben zwei CDU-Vertreter NPD gewählt. Man versuchte das so darzustellen, als seien es Denkzettel für den Wessi Milbradt gewesen, doch einen Rechtsextremen zu wählen, auch wenn er aus der Sächsischen Schweiz stammt, ist unerklärlich und unverzeilich. Die NPD bot sich ihnen bereits offen als neue politische Heimat an (siehe auch den Artikel von Michael Bartsch ebendort). Dann aber unendlich lieber George W. Bush.
Ebenfalls ernüchternd: Sammlung von Agenturmeldungsüberschriften zu Arafats Tod (oder nicht).
Nachweis: Patrik Schwarz, Kommentar: milbradt und die npd. Schwarz-braunes Sachsen, die tageszeitung vom 11.11.2004, S. 1; online abgerufen unter http://www.taz.de/pt/2004/11/11/a0108.nf/text am 10.11.2004 um 21.45 Uhr.
chigliak - 2004-11-10 22:01
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