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Nirwana hat null "e"

"Nicht Tod (obwohl doch ständig mit dir ist) noch Dammnis (obwohl auch Dammnis ständig in dir ist) macht im Angst, doch dafür Auslassung: das Nichts, das Nirwana, das Loch.
All das ist sicherlich normal, all das ist sicherlich wohlauf, all das ist sicherlich signifikativ, doch schaut man ganz nah hin, schrubbt am Wort, so man will, machts sichtbar für dich und mich, formts zum Satz, auf daß das Wort nicht nur Talisman ist und Schutzschild, voll Naivität, dann kommt das Chaos ganz und gar ans Licht, ja , all das ist sichtlich völlig normal, das ist wahr, das stimmt, doch bald schon, am Tag darauf, acht Tag darauf, 'n Monat darauf, 'n Jahr darauf ist plötzlich Schluß: dann ist 'n Loch da, wächst und wird mordsgroß, Schritt für Schritt, Stück um Stück, und darauf folgt Hirnschwund und Fall ins Nichts. Nach und nach löscht man uns aus und wir sind still für und für, sind zukunftslos."


Anton Voyls Fortgang ist - man glaubts ja kaum - 'n Roman ganz und gar mit null "e".

Nachweis: Georges Perec, Anton Voyls Fortgang, hg. u. übers. v. Eugen Helmlé, Frankfurt: Zweitausendeins, 31998, S. 32f.
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