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Der Zwang, anzugeben

"(3) Veblen-Effekt (Prestige-Effekt): Ein Haushalt mißt einem Gut um so höheren Nutzen zu, je höher der Preis des Gutes, den Nicht-Käufer vermuten. Diese Erscheinung spielt in der Theorie von Veblen (1924) eine Rolle, nach der in einer Gesellschaft, die den sozialen Rang nach dem Reichtum bemißt, der Reiche in demonstrativem Müßiggang leben und auffälligen Konsum (conspicuous consumption) ausüben muß."

Der Norweger Thorstein Bunde Veblen (1857-1929) legte 1899 eine Arbeit mit dem Titel The theory of the leisure class. An economic study of institutions vor. Zu deutsch heisst sie "Theorie der feinen Leute" und liegt übersetzt von Suzanne Heintz und Peter von Haselberg als Fischer Taschenbuch vor.

Nachweis: Jochen Schumann, Grundzüge der mikroökonomischen Theorie, Berlin - Heidelberg (u.a.): Springer, 61992, S. 96.