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Gut, aber schlecht behandelt

"Dieser Mann ist mit einer kaltherzigen, falschen Mutter, mit einem arroganten, geistig nicht sehr beweglichen Vater, mit einem Playboysohn und mit der postmortalen Präsenz des Mediengenies Diana geschlagen, er ist dabei so tollpatschig und so beständig in seiner Liebe zu Camilla, und er macht sich auf ernsthafte und rührende Weise Gedanken über die Natur, die Zukunft der Erde und die Baukunst."

Martenstein, auch Theoretiker der Singlegeneration, bekennt in der Zeit, Prinz Charles sei die Ausnahme unter den ansonsten seinerseits mit (berechtigten) sozialen Vorurteilen belasteten Adligen Europas: "Charles ist nie obenauf. Aber er ist einer von den Guten."

Gar nicht gut zu sprechen Martenstein hingegen auf des britischen Thronfolgers Mutter sowie das "naseweise Barönchen Schönburg".

Nachweis: Harald Martenstein, »Lebenszeichen: Böses Blut. Der Adel bestätigt Harald Martensteins Vorurteile«, in: Die Zeit 15/2005 vom 6. April 2005, S. 59, sowie online hier.