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Videoanalyse

"Und ähnlich hilfreich war die Einbestellung einer Gruppe CIA-Pensionäre mit Ortskenntnis. Nach eingehender Betrachtung der für diesen Anlass auf Postergröße gebrachten Bilder der Einöde, erklärten sie, das könne eigentlich überall sein."

Die Interpretationsversuche der Bin-Laden-Videos durch westliche Geheimdienste, die Spiegel Online zusammenfasst, sind äußerst aufschlussreich: der BND identifizierte ein melodisches Trillern als von einem Sperling herrührend, Botaniker und Geologen fanden für die CIA heraus, dass jede Menge Bäume und Felshänge zu sehen sind, die im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet fast überall vorkommen. Aus diesen Forschungsergebnissen der Binladinologie kann man immerhin schließen, dass Bin Laden sich zum Zeitpunkt der Videoaufnahmen wohl im Hindukusch aufhielt. Einem Gebiet von etwa 1.200 km Länge und 240 km Breite.

Ob Spiegel Online jetzt schon absichtlich Zeichensetzungsfehler in seine Artikel einbaut, um naive Abkupferer lächerlich zu machen, dürfte hingegen einfacher rauszufinden sein. Ich habe ihn mit Absicht dringelassen

Nachweis: Georg Mascolo, »Die mageren Ergebnisse der Binladologen«, Spiegel Online vom 3. Mai 2005. Hier abgerufen am 3.5.2005 gegen 21:05 Uhr.
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