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Es gibt noch unschönere Steuersysteme

"The proliferation of taxes (more than 80) has a negative impact on tax efficiency because it makes it impossible for officials in power to focus on the taxes that are a priority. The multiple exemptions are part of the inefficient goal of trying to »finetune« tax policy. Because of this policy, authorities meticulously choose the sector that should pay benefits to be received by other chosen beneficiaries, robbing the process of transparency, as well as equity and efficiency when assigning ressources."

Die Weltbank kritisiert die ecuadorianische Steuer- und Zollpolitik, insbesondere die vielen intransparenten und inkohärenten Ausnahmen von der Mehrwertsteuer (IVA). Gleichzeitig empfehlen die Autoren, die Steuereinnahmen zu erhöhen, um einerseits nicht so sehr von Erdölverkäufen abhängig zu sein (2002 war der Preis da wohl niedrig) und andererseits einen jährlichen Haushaltsüberschuss um die 5% zu erwirtschaften, um die Schulden zurückzahlen zu können. Scheint nicht so, als habe die Regierung Gutiérrez viel davon umgesetzt, obwohl im Vor-Vorwort den ersten Ministern der neuen Regierung ausdrücklich für den guten Dialog gedankt wird.

Nachweis: Vicente Fretes-Cibils, Marcelo M. Giugale und José Roberto López-Calix (ed.), Ecuador. An Economic and Social Agenda in the New Millenium, Washington DC: The World Bank, 2003, »Preface«, S. xlii.
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