Namen und Bedeutungen
"El estado de desenfreno era tan desenfrenado, que el obispo más honrado se llamaba Ladrón de Guevara. Y el seglar menos chismoso, Villalengua. Y el más pacífico, Mateo Mata."
Francisco Febres Cordero ist in etwa der bekannteste Journalist Ecuadors. In erster Linie ist er bekannt dafür, dass er für "El Universo" in Guayaquil Kolumnen schreibt, in der er in ironischer, manchmal sarkastischer Weise das öffentliche Leben des Landes kommentiert und insbesondere unsinnige, korrupte, inkohärende Handlungen und Äußerungen führender Politiker offenlegt. Wenn man seine Kolumnen oder seine Bücher liest, bekommt man ein Gespür dafür, wie absurd das Land ist, in dem er lebt, oder zumindest dasjenige, das er erlebt. "Hijos del suelo" ist eine Sammlung dreiseitiger "Porträts" von Staatsmännern von Atahualpa bis Lucio Gutiérrez. Desöfteren ist Febres Cordero eine Pointe wichtiger als ein akurates Porträt, was auf zwei Arten gerechtfertigt ist: 1. die Pointen sind gut, 2. Präsidenten wie Juan de Dios Martínez Mera brauchen auch kein akurates Porträt und die Aneinanderreihung derartiger Präsidenten in den 30er, 40er, 50er, 60er Jahren (und die ständige Wiederkehr José María Velasco Ibarras) erfordert besondere Behandlung. Also: Auch wenn das Buch außerhalb der größeren Städte Ecuadors kaum zu kaufen sein wird: Es ist zu empfehlen, allerdings sollte man sein Ecuadorbild nicht ausschließlich daraus konstruieren.
In obigem Zitat geht es übrigens um die Klagen über die Verweltlichung des Klerus zur Kolonialzeit, allerdings auf Febres Cordero-Art, wie man sieht.
Nachweis: Francisco Febres Cordero, »La relajación del clero«, in: (ders.), Los hijos del suelo, Quito: Planeta del Ecuador, 2005, S. 33.
Francisco Febres Cordero ist in etwa der bekannteste Journalist Ecuadors. In erster Linie ist er bekannt dafür, dass er für "El Universo" in Guayaquil Kolumnen schreibt, in der er in ironischer, manchmal sarkastischer Weise das öffentliche Leben des Landes kommentiert und insbesondere unsinnige, korrupte, inkohärende Handlungen und Äußerungen führender Politiker offenlegt. Wenn man seine Kolumnen oder seine Bücher liest, bekommt man ein Gespür dafür, wie absurd das Land ist, in dem er lebt, oder zumindest dasjenige, das er erlebt. "Hijos del suelo" ist eine Sammlung dreiseitiger "Porträts" von Staatsmännern von Atahualpa bis Lucio Gutiérrez. Desöfteren ist Febres Cordero eine Pointe wichtiger als ein akurates Porträt, was auf zwei Arten gerechtfertigt ist: 1. die Pointen sind gut, 2. Präsidenten wie Juan de Dios Martínez Mera brauchen auch kein akurates Porträt und die Aneinanderreihung derartiger Präsidenten in den 30er, 40er, 50er, 60er Jahren (und die ständige Wiederkehr José María Velasco Ibarras) erfordert besondere Behandlung. Also: Auch wenn das Buch außerhalb der größeren Städte Ecuadors kaum zu kaufen sein wird: Es ist zu empfehlen, allerdings sollte man sein Ecuadorbild nicht ausschließlich daraus konstruieren.
In obigem Zitat geht es übrigens um die Klagen über die Verweltlichung des Klerus zur Kolonialzeit, allerdings auf Febres Cordero-Art, wie man sieht.
Nachweis: Francisco Febres Cordero, »La relajación del clero«, in: (ders.), Los hijos del suelo, Quito: Planeta del Ecuador, 2005, S. 33.
chigliak - 2005-10-03 12:49
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
anna25bell - 2005-10-03 16:56
chigliak - 2005-10-03 17:08
Verwenden (!) Sie viele (!!) Ausrufezeichen!!!
ignatz11 - 2005-10-03 17:11
Ich denke auch, diese Kommentare würden dadurch noch erheblich gewinnen.




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