Kommunismus - oder was dafür gehalten wird
"- ¿Y tú, Juan de Dios, sabes de eso? ... Porque yo quiero saber -explicaba, mientras el centinela observaba con curiosidad crítica al grupo juvenil de traviesos- por qué el gobierno dice que nosotros somos comunistas. ¿Será porque hemos querido defender lo que era nuestro?
[...]
- Hazme el favor ¿entiendes? de no fregarme con tus latas a estas horas ¿entiendes? [...]
- Ustedes son mayores que yo, y deben de saberlo. Mi padre todo lo que me ha dicho es que se trata de una cosa de los gringos que quieren quitarles a los otros lo que tienen demás, para darles a lo que no tienen. Pero si fuera así... nosotros no éramos comunistas, porque lo que hicimos fue reclamar lo que nos robaron. ¿O será comunismo eso de no dejarse robar los ejidos por los ladrones?
- [...] Lo único que sé, Juan Majadero, es que se trata de una cosa que se hace cuando se tiene hambre.
- Entonces, -glosó una voz- yo en este momento estoy comunista."
Die Einwohner von Yangana haben einen Hacendado ermordet, der gestützt auf erkauften Eigentumstitel die Almenden (ejidos) eingezäunt hatte, was ihre Viehzucht fast unmöglich machte und ihre Lebensgrundlage gefährdete.
Und nebenbei hat einer der ihren auch den Hauptmann mit der Machete niedergemetzelt und ein anderer auf den ehemaligen Almenden Feuer gelegt. Ein besoffener Langzeitstudent, der zufällig da war, ist mit roter Flagge durchs Dorf gelaufen.
Die Überlebenden, die anderen beiden Hacendados und der Dorfpfarrer, sind in die Provinzhauptstadt gelangt, wo die Tat aus dem abgelegenen Dorf schnell zu nationaler Bedrohung und kommunistischer Insurrektion wurde. Das Dorf ist vor der drohenden militärischen Repression geflohen, weiter in den Urwald hinein, weiter weg von der "Zivilisation", die für sie Ausbeutung und Erniedrigung brachte.
Eine tragische Geschichte, von Angel F. Rojas realistisch geschildert, klug montiert, mit leiser Ironie allen Beteiligten gegenüber geschildert und dadurch vom ideologischen Klassenkampf auf die Ebene alltäglichen Überlebenskampfes und dörflichen Lebens heruntergeholt. Hervorragend, Schullektüre in Ecuador, aber außerhalb des Landes wohl völlig unbekannt. Zu unrecht natürlich.
Nachweis: Angel F. Rojas, El éxodo de Yangana, Quito: Libresa, (siebter Nachdruck der Ausgabe von) 1989 (= Colección Antares 4; Original: Buenos Aires 1949), S. 92.
[...]
- Hazme el favor ¿entiendes? de no fregarme con tus latas a estas horas ¿entiendes? [...]
- Ustedes son mayores que yo, y deben de saberlo. Mi padre todo lo que me ha dicho es que se trata de una cosa de los gringos que quieren quitarles a los otros lo que tienen demás, para darles a lo que no tienen. Pero si fuera así... nosotros no éramos comunistas, porque lo que hicimos fue reclamar lo que nos robaron. ¿O será comunismo eso de no dejarse robar los ejidos por los ladrones?
- [...] Lo único que sé, Juan Majadero, es que se trata de una cosa que se hace cuando se tiene hambre.
- Entonces, -glosó una voz- yo en este momento estoy comunista."
Die Einwohner von Yangana haben einen Hacendado ermordet, der gestützt auf erkauften Eigentumstitel die Almenden (ejidos) eingezäunt hatte, was ihre Viehzucht fast unmöglich machte und ihre Lebensgrundlage gefährdete.
Und nebenbei hat einer der ihren auch den Hauptmann mit der Machete niedergemetzelt und ein anderer auf den ehemaligen Almenden Feuer gelegt. Ein besoffener Langzeitstudent, der zufällig da war, ist mit roter Flagge durchs Dorf gelaufen.
Die Überlebenden, die anderen beiden Hacendados und der Dorfpfarrer, sind in die Provinzhauptstadt gelangt, wo die Tat aus dem abgelegenen Dorf schnell zu nationaler Bedrohung und kommunistischer Insurrektion wurde. Das Dorf ist vor der drohenden militärischen Repression geflohen, weiter in den Urwald hinein, weiter weg von der "Zivilisation", die für sie Ausbeutung und Erniedrigung brachte.
Eine tragische Geschichte, von Angel F. Rojas realistisch geschildert, klug montiert, mit leiser Ironie allen Beteiligten gegenüber geschildert und dadurch vom ideologischen Klassenkampf auf die Ebene alltäglichen Überlebenskampfes und dörflichen Lebens heruntergeholt. Hervorragend, Schullektüre in Ecuador, aber außerhalb des Landes wohl völlig unbekannt. Zu unrecht natürlich.
Nachweis: Angel F. Rojas, El éxodo de Yangana, Quito: Libresa, (siebter Nachdruck der Ausgabe von) 1989 (= Colección Antares 4; Original: Buenos Aires 1949), S. 92.
chigliak - 2007-03-13 14:06
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