Bananenrepublik
"Diego Morales, presidente de la Federación de Estudiantes Universitarios del Ecuador (FEUE) de Pichincha, negó que los agresores sean los estudiantes del Frente Revolucionario de Izquierda Unida, más bien sugirió que son gendarmes infiltrados en las facultades y se basó en el hecho de que solo los policías tienen gases lacrimógenos."
León Roldos, Ex-Vizepräsident und Kandidat bei den letzten Präsidentschaftswahlen in Ecuador sowie ehemaliger Rektor der Universidad de Guayaquil, wurde am Donnerstag beim Verlassen einer von ihm initiierten Vorstellung des Projektes der "Consulta popular por la reestructuración ética del país", einer Unterschriftensammlung zur Reform von Rechtsprechung und Einfluss der Zivilgesellschaft in Ecuador, in der Universidad Central del Ecuador (UCE) in Quito, von mutmaßlichen Studenten zusammengeschlagen.
Der oben zitierte Studentensprecher meinte allerdings, es seien zivile Polizisten gewesen, da zuvor in die Aula, in der die Vorstellungsrunde stattfand, Tränengasbomben geworfen wurden, die nur die Polizei besitze. Der Generalkommandant der Polizei, Jorge Poveda, sagte, auch Studenten könnten sich so etwas beschaffen. Er verdächtigte linksgerichtete Studenten des erwähnten Frente Revolucionario de Izquierda Universitaria (FRIU).
Roldós, der unter anderem Verletzungen an Schädel und Halswirbeln erlitt, sagte mehreren TV- und Radiostationen, er vertraue der Nationalpolizei nicht, und glaube, die zunehmend autoritäre Regierung von Lucio Gutiérrez habe mit dem Anschlag zu tun. Es gebe da noch ungeklärte Anschläge aus dem Vorjahr.
Gutiérrez verurteilte die Vorgänge, lehnte aber jede Verantwortung ab. Sein Vizepräsident Alfredo Palacio besuchte Roldós im Krankenzimmer.
Der Rektor der UCE, Ing. Víctor Hugo Olalla, meinte, Roldós habe die Vorgänge selbst provoziert, da er beim -durch Tränengas veranlassten- Verlassen der Aula stehengeblieben sei und gesagt habe, die Verursacher seien eine Mischung aus Sektoren des marxistischen MPD und der Regierung. Olalla verbot weitere runde Tische zur "Consulta Popular", da es sich um politische, nicht um akademische Veranstaltungen handle. Er betonte, die Haupttäter stammten nicht von seiner Universität und kündigte umfassende Untersuchungen an, um gegen eventuell beteiligte Universitätsangehörige entsprechende Sanktionen zu verhängen.
Roldós ist inzwischen wieder in Guayaquil und erholt sich. Am Montag will er sein Projekt in der päpstlichen Universidad Católica in Quito vorstellen...
Nachweis: El Universo, Policía desconoce todavía quiénes atacaron a Roldós, in: El Universo (Guayaquil), 28. Januar 2005, abgerufen unter dieser Adresse am 29.1.05 gegen 21:15 Uhr. Siehe auch dieses Blog.
León Roldos, Ex-Vizepräsident und Kandidat bei den letzten Präsidentschaftswahlen in Ecuador sowie ehemaliger Rektor der Universidad de Guayaquil, wurde am Donnerstag beim Verlassen einer von ihm initiierten Vorstellung des Projektes der "Consulta popular por la reestructuración ética del país", einer Unterschriftensammlung zur Reform von Rechtsprechung und Einfluss der Zivilgesellschaft in Ecuador, in der Universidad Central del Ecuador (UCE) in Quito, von mutmaßlichen Studenten zusammengeschlagen.
Der oben zitierte Studentensprecher meinte allerdings, es seien zivile Polizisten gewesen, da zuvor in die Aula, in der die Vorstellungsrunde stattfand, Tränengasbomben geworfen wurden, die nur die Polizei besitze. Der Generalkommandant der Polizei, Jorge Poveda, sagte, auch Studenten könnten sich so etwas beschaffen. Er verdächtigte linksgerichtete Studenten des erwähnten Frente Revolucionario de Izquierda Universitaria (FRIU).
Roldós, der unter anderem Verletzungen an Schädel und Halswirbeln erlitt, sagte mehreren TV- und Radiostationen, er vertraue der Nationalpolizei nicht, und glaube, die zunehmend autoritäre Regierung von Lucio Gutiérrez habe mit dem Anschlag zu tun. Es gebe da noch ungeklärte Anschläge aus dem Vorjahr.
Gutiérrez verurteilte die Vorgänge, lehnte aber jede Verantwortung ab. Sein Vizepräsident Alfredo Palacio besuchte Roldós im Krankenzimmer.
Der Rektor der UCE, Ing. Víctor Hugo Olalla, meinte, Roldós habe die Vorgänge selbst provoziert, da er beim -durch Tränengas veranlassten- Verlassen der Aula stehengeblieben sei und gesagt habe, die Verursacher seien eine Mischung aus Sektoren des marxistischen MPD und der Regierung. Olalla verbot weitere runde Tische zur "Consulta Popular", da es sich um politische, nicht um akademische Veranstaltungen handle. Er betonte, die Haupttäter stammten nicht von seiner Universität und kündigte umfassende Untersuchungen an, um gegen eventuell beteiligte Universitätsangehörige entsprechende Sanktionen zu verhängen.
Roldós ist inzwischen wieder in Guayaquil und erholt sich. Am Montag will er sein Projekt in der päpstlichen Universidad Católica in Quito vorstellen...
Nachweis: El Universo, Policía desconoce todavía quiénes atacaron a Roldós, in: El Universo (Guayaquil), 28. Januar 2005, abgerufen unter dieser Adresse am 29.1.05 gegen 21:15 Uhr. Siehe auch dieses Blog.
chigliak - 2005-01-29 21:35
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