Dasselbe Barcelona, nur anders
"Los suburbios que atravesábamos, y que yo desconocía, me deprimieron hondamente. Junto a la vía, y hasta donde alcanzaba la vista, se apiñaban las barracas sin luz, en una tierra grisácea, polvorienta y carente de vegetación. Circulaban por entre las barracas hileras de inmigrantes, venidos a Barcelona de todos los puntos del país. No habían logrado entrar en la ciudad: trabajaban en el cinturón fabril y moraban en las landas, en las antesalas de la prosperidad que las atrajo."
Javier Miranda, Haupterzähler von Mendozas Wahrheit über den Fall Savolta lernt auf einer Zugfahrt nach L'Hospitalet de Llobregat die andere Seite des sich industrialisierenden Barcelona der Jahrhundertwende bzw. hier des ausgehenden ersten Weltkriegs kennen. Er ist auf dem Weg zur Savolta-Fabrik, wo sein Freund, der Arbeiterjournalist Domingo Pajarito de Soto, einen internen Bericht über die Zustände in der Fabrik vorstellt. Dabei regt sich dieser auf, beschimpft Besitzer und Manager und ist am Tag darauf tot. Miranda, Laufbursche eines erfolglosen Anwalts, versucht daraufhin herauszufinden, wie er zu Tode kam.
Das Buch ist fein konstruiert, aus Zeitschriftenartikeln, Gerichtsprotokollen und dem Erinnerungsfluss Mirandas. Eduardo Mendoza ist nicht umsonst einer der renommiertesten spanischen Schriftsteller und der Fall Savolta eines der Hauptwerke des Spätfranquismus.
Nachweis: Eduardo Mendoza, La verdad sobre el caso Savolta, Barcelona: Seix Barral, 2001 (29. Neuauflage in der »Biblioteca del Bolsillo«, Original: Seix Barral, 1975), S. 77f.
Javier Miranda, Haupterzähler von Mendozas Wahrheit über den Fall Savolta lernt auf einer Zugfahrt nach L'Hospitalet de Llobregat die andere Seite des sich industrialisierenden Barcelona der Jahrhundertwende bzw. hier des ausgehenden ersten Weltkriegs kennen. Er ist auf dem Weg zur Savolta-Fabrik, wo sein Freund, der Arbeiterjournalist Domingo Pajarito de Soto, einen internen Bericht über die Zustände in der Fabrik vorstellt. Dabei regt sich dieser auf, beschimpft Besitzer und Manager und ist am Tag darauf tot. Miranda, Laufbursche eines erfolglosen Anwalts, versucht daraufhin herauszufinden, wie er zu Tode kam.
Das Buch ist fein konstruiert, aus Zeitschriftenartikeln, Gerichtsprotokollen und dem Erinnerungsfluss Mirandas. Eduardo Mendoza ist nicht umsonst einer der renommiertesten spanischen Schriftsteller und der Fall Savolta eines der Hauptwerke des Spätfranquismus.
Nachweis: Eduardo Mendoza, La verdad sobre el caso Savolta, Barcelona: Seix Barral, 2001 (29. Neuauflage in der »Biblioteca del Bolsillo«, Original: Seix Barral, 1975), S. 77f.
chigliak - 2005-09-11 20:06
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