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    <title>macondo (aus dem zusammenhang gerissen) : Rubrik:amor y desencanto</title>
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    <description>aus dem zusammenhang gerissen</description>
    <dc:publisher>chigliak</dc:publisher>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:date>2009-02-16T09:08:26Z</dc:date>
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    <title>macondo</title>
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  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/3017948/">
    <title>Texaner in Laos</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/3017948/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Zurück in der Hauptstadt Vientiane sahen wir am Flughafen den Texaner wieder. [...] Als er auf die Flughafentoilette ging und sein Gepäck unbeaufsichtigt ließ, falteten meine Begleiterin und ich rasch ein paar Papiertütchen, schrieben dann mit schwarzem Edding »This contains Heroin. Please arrest me« drauf und schoben die Tütchen in die Seitentasche seines Handgepäcks. Dann standen wir auf, gaben unsere Bordkarten ab und setzten uns in den Airbus nach Bangkok.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lebt &lt;a href=&quot;http://www.christiankracht.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christian Kracht&lt;/a&gt; nämlich meistens. Und ein Scherzkeks mit extrem gutem Geschmack ist er. Auch wenn man manchmal unter der Oberfläche seiner betont oberflächlichen Schilderungen manchmal nichts findet. Außer dass - wie bei meinem Unlieblingsfilm &lt;a href=&quot;http://www.filmstarts.de/kritiken/Lost%20In%20Translation.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lost in Translation&lt;/a&gt; zu beobachten - westliche Ausländer (und Chinesen in seinem Fall) sich überall gleich verhalten und mitunter aus dem Rahmen fallen. Wie der arme Texaner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Christian Kracht, »Danger Who Love (Laos 1999)«, in: ders., &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3423129638%3ftag=httptwodnet-21%26link_code=xm2%26camp=2025%26dev-t=D3FR9HVW9E5BVH&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der gelbe Bleistift&lt;/a&gt;, Köln: Kiepenheuer &amp; Witsch, 2000 (5. Auflage 2001), S. 47-50, hier: 51. &lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-03T17:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/2553235/">
    <title>Vor der Datenautobahn</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/2553235/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Der Telegraphist zählte die Buchstaben. Der Doktor achtete nicht auf ihn. Ihn fesselte ein neben dem Taster aufgeschlagenes dickes Buch. Er fragte, ob es ein Roman sei. &lt;br /&gt;
»&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3746617006/httptwodnet-21/028-7451719-5031767?dev-t=D3FR9HVW9E5BVH%26camp=2025%26link_code=xm2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Elenden&lt;/a&gt;, Victor Hugo«, telegraphierte der Telegraphist. Er versiegelte die Kopie des Telegramms und kam mit dem Buch wieder zum Schalter zurück. »Ich glaube, mit dem reichen wir bis Dezember.«&lt;br /&gt;
Doktor Giraldo war seit Jahren bekannt, daß der Telegraphist in seinen freien Stunden der Telegraphistin von &lt;a href=&quot;http://www.teleantioquia.com.co/Programas/Relatos/Sandernardo.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;San Bernardo del Viento&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/2052061/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gedichte &lt;/a&gt;telegraphierte. Aber er hatte nicht gewußt, daß er ihr sogar Romane vorlas.&lt;br /&gt;
»Das ist schon was Ernstes«, sagte er, in dem abgegriffenen Wälzer blätternd, der in seiner Erinnerung verworrene Jünglingsgefühle weckte. »Alexandre Dumas wäre geeigneter.«&lt;br /&gt;
»Ihr gefällt aber dieses«, erklärte der Telegraphist.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennen tun sich die beiden nicht. Der Telegraphist lebt in einem &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/2526792/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;namenlosen Dorf&lt;/a&gt; an der kolumbianischen Karibikküste, und die Telegraphistin auch (in ihrem gibt es aber schöne Strände, in seinem nur einen Fluss mit stinkendem Kuhkadaver). Beide sind ein schönes Beispiel dafür, wie &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/483633/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gabriel García Márquez&lt;/a&gt; es schafft, inmitten von Gewalt, Misstrauen und gesellschaftlicher Verrottung magische Momente zu schaffen, die Hoffnung machen trotz der allumfassenden, zutreffenden Untergangsstimmung, die auf dem Dorf lastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Gabriel García Márquez,  &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/2526792/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die böse Stunde&lt;/a&gt;. Aus dem Spanischen von Christiane und Kurt Meyer-Clason, Köln: Kiepenheuer &amp; Witsch, 2. Auflage 2002 (des KiWi-Taschenbuch 739), S. 114 (Original La mala hora von 1974, deutsche Erstausgabe 1979).&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-20T13:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/2363041/">
    <title>Einfach schön.</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/2363041/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Bei dir ist es leicht. Ich glaube, ich könnte dir alles sagen, was mir durch den Sinn geht und ins Herz kommt. Auch wenn ich nicht sicher wäre, ob es richtig ist. Weißt du, was mit in diesen Tagen passiert ist, Baudolino? Ich habe von dir geträumt. Wenn ich morgens aufgewacht bin, habe ich gedacht, das wird ein schöner Tag, weil du irgendwo in der Nähe warst. Dann habe ich dich &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/707055/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht gesehen&lt;/a&gt; und dachte, der Tag wird häßlich. Es ist seltsam, gewöhnlich lacht man, wenn man glücklich ist, und weint, wenn man leidet, aber mir passiert es neuerdings, daß ich im gleichen Augenblick lache und weine. Bin ich vielleicht krank? Dann ist es jedoch eine wunderschöne Krankheit. Ist es recht, seine eigene Krankheit zu lieben?&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hypatia zu &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/2188447/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Baudolino&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Umberto Eco, &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/2188447/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Baudolino&lt;/a&gt;, übersetzt von &lt;a href=&quot;http://www.eco-online.de/Texte/Kroeber.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Burkhart Kroeber&lt;/a&gt;, München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003, S. 534. &lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-17T07:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/2139320/">
    <title>So nicht.</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/2139320/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Und ich hatte das Gefühl, nur einen Augenblick lang, als alle Lichter brannten und Warren Miller vor mir saß und schwer atmete, mit einem Atem, der nach Wein roch und nach dem, wonach Warren Miller sonst noch roch, daß ich mich in einem Traum befand, der weiter gehen würde und aus dem ich vielleicht nicht mehr erwachen würde. Plötzlich war mein Leben &lt;u&gt;dies hier&lt;/u&gt; geworden, nicht schrecklich, aber auch nicht so, wie es einmal gewesen war.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joe Brinson ist 16, sein Vater hat gerade seinen Job als Golflehrer verloren und hat sich aufgemacht in die Berge, um einen großen Waldbrand löschen zu helfen. Seine Mutter hat sich einem anderen Mann, dem Unternehmer Warren Miller, angenähert, und ihren Sohn dorthin mit zum Abendessen genommen. Und hat viel getrunken und ist deshalb gerade auf der Toilette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Richard Ford, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596112990/httptwodnet-21?dev-t=D3FR9HVW9E5BVH%26camp=2025%26link_code=xm2&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Wildlife. Wild leben&lt;/a&gt;, übersetzt von Martin Hielscher, Frankfurt am Main: S. Fischer, 1991, S. 90.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-08T14:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/1682376/">
    <title>Michelangelo aß keine Vitamine</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1682376/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;In Florenz hätte ich mich verstecken sollen, wenn es mit nur rechtzeitig eingefallen wäre. Michelangelo hat von Brot, &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/473343/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wein&lt;/a&gt; und Käse gelebt. Das war vor der Erfindung der Vitamine.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine meiner Lieblingspassagen in einem trotz der Weltflucht und labilen psychischen Verfassung der Erzählerin z.T. erstaunlich originell-amüsanten Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Brigitte Schwaiger, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3784427804/ref=ase_httptwodnet-21/303-2010945-2371463&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wie kommt das Salz ins Meer?&lt;/a&gt;, Wien - Hamburg: Paul Zsolnay, 1977, S. 43.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
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    <dc:date>2006-03-11T08:52:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/1441039/">
    <title>When you don&apos;t mean it</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1441039/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;It was not her fault that when he went to her he was already over. How could a woman know that you meant nothing that you said; that you spoke only form habit and to be comfortable? After he no longer meant what he said, his lies were more successful with women than when he had told them the truth.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkt Harry, der am Bein verletzt und ohne medizinische Versorgung mitten in Afrika herumliegt und formal auf Rettung wartet, tatsächlich aber die ständig herumstreunende Hyäne beobachtet, die ihm täglich näher kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Ernest Hemingway, »&lt;a href=&quot;http://xroads.virginia.edu/~DRBR/heming.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The Snows of Kilimanjaro&lt;/a&gt;«, in: ders.: &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1398218/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Selected Stories&lt;/a&gt;, &#1057;&#1086;&#1089;&#1090;&#1072;&#1074;&#1080;&#1090;&#1077;&#1083;&#1098;, &#1072;&#1074;&#1090;&#1086;&#1088; &#1087;&#1088;&#1076;&#1080;&#1089;&#1083;&#1086;&#1074;&#1080;&#1103; &#1080; &#1083;&#1080;&#1090;&#1077;&#1088;&#1072;&#1090;&#1091;&#1088;&#1086;&#1074;&#1077;&#1076;&#1095;&#1077;&#1089;&#1082;&#1080;&#1093; &#1089;&#1087;&#1088;&#1072;&#1074;&#1086;&#1082; &#1048;. &#1051;. &#1060;&#1094;&#1080;&#1082;&#1077;&#1083;&#1100;&#1097;&#1077;&#1081;&#1080; (oder so ähnlich), Moscow: Progress Publishers, 1971, S. 272-302, hier: S. 281.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-20T08:59:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/1185521/">
    <title>Gute Gründe, nicht zu sterben</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1185521/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Después de muchos años, llegarás a ser una viejita muy regañona pero siempre muy respetable, y cuando la gente te vea pasar, dirán con respeto señalándote: Esa es la viuda del héroe y tú más orgullosa resignada y confortada con mi recuerdo y siempre protegida por Dios y cuidando de nuestra ilustre prole.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schrieb &lt;a href=&quot;http://www.explored.com.ec/ecuador/alfaro.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eloy Alfaro&lt;/a&gt;, ein anderer ecuadorianischer Präsident, prägend in den Jahrzehnten nach &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1180751/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;García Moreno&lt;/a&gt; und ganz anderer, sehr liberaler Prägung, an seine Frau Ana Paredes Arosemena in Panama (wo seine Frau geboren war und beide sich in 20 Jahren Exil eine Exitenz aufgebaut hatten), als diese sehr krank war und zu sterben fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Brief von Eloy Alfaro an Ana Paredes Arosemena (de Alfaro), Datum unbekannt. Der Text wurde mir von &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/364524/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;meiner Freundin&lt;/a&gt; per Email übersandt.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-23T21:13:42Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/1154980/">
    <title>Sex bei Sorokin</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1154980/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;- Aaach... &lt;br /&gt;
- Haaa...&lt;br /&gt;
- Aaach... &lt;br /&gt;
- Haaa... &lt;br /&gt;
- Aaaaach ... aaaaach... mein... Klei...ner...r....&lt;br /&gt;
- Haaa...&lt;br /&gt;
- Aaaaach...&lt;br /&gt;
- Haaa...&lt;br /&gt;
- Aaaaach...&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geht das seitenweise, nachdem Vadim sich vor dem Regen in die Wohnung von Ljuda geflüchtet hat. Und sein Warten in der &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1123827/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schlange&lt;/a&gt; nimmt auch noch ein märchenhaftes Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Vladimir Sorokin, &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1129627/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Schlange&lt;/a&gt;. Aus dem Russischen von Peter Urban, Zürich: Hafmans, 1990, S. 240.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-15T13:16:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/1114287/">
    <title>Universelle Weisheiten (Über indische Liebhaber des 3. Jh. v. Chr.)</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1114287/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Wer zum Zeitpunkt der Vereinigung in der Liebe gleichgültig und von geringer Manneskraft ist und Wunden (durch Nägel und Zähne der Frau) nicht verträgt, ist von geringem Temperament.&lt;br&gt;
Dazu stehen im Gegensatz die Mittleren und Feurigen. So sind auch die Partnerinnen (zu klassifizieren).&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/K&#257;mas&#363;tra&quot; target=_blank&gt;So [spricht] V&#257;tsy&#257;yana.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Mallan&#257;ga V&#257;tsy&#257;yana, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150097819/httptwodnet-21/302-5275285-4276004?dev-t=D3FR9HVW9E5BVH%26camp=2025%26link_code=xm2&quot; target=_blank&gt;Das K&#257;mas&#363;tra&lt;/a&gt;. Aus dem Sanskrit übersetzt und herausgegeben von &lt;a href=&quot;http://titus.uni-frankfurt.de/personal/mylius.htm&quot; target=_blank&gt;Klaus Mylius&lt;/a&gt;, Stuttgart: Reclam, 1999, Zweiter Hauptteil, Erstes Kapitel, Abschnitt 5f. (also in der vorliegenden Ausgabe: S. 53).&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-02T21:41:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/1077342/">
    <title>Weit auseinander, damit die Nachwelt was davon hat</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1077342/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Olga_Leonardovna_Knipper&quot; target=_blank&gt;Knipper&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Pawlowitsch_Tschechow&quot; target=_blank&gt;&#268;echov&lt;/a&gt; waren während ihrer kurzen Ehe nur selten verein (sie stan in St. Petersburg auf der Bühne, er fror sich in Jalta einen ab), und &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1862076359/httptwodnet-21/028-1029018-3809366?dev-t=D3FR9HVW9E5BVH%26camp=2025%26link_code=xm2&quot; target=_blank&gt;Malcolm&lt;/a&gt; scheint hier mit einem gewissen Bedauern anzudeuten, dass berühmte Männer und Frauen, die in konventionellen Beziehungen lebenm die Biographen wertvollen zukünftigen Quellenmaterials berauben, weil sie keine Veranlassung haben, einander zu schreiben.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1047445/&quot; target=_blank&gt;Nick Hornby&lt;/a&gt; ist da weniger traurig. Er hat sich beim Lesen von Tschechows &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3257061900/httptwodnet-21/028-1029018-3809366?dev-t=D3FR9HVW9E5BVH%26camp=2025%26link_code=xm2&quot; target=_blank&gt;Briefen&lt;/a&gt; ziemlich gelangweilt und findet es darüber hinaus noch wenig amüsant, dass der große Dichter sich über die Pinkelgeräusche seiner Frau ausließ. Er verlangt gar aufgrund dieser Erfahrung und den süßen Kosenamen der Tschechows nach einem Gesetz, das festlegt, dass berühmte Paare mindestens 365 Tage im Jahr zusammen verbringen müssen, damit der Nachwelt ihre Privatkorrespondenz mangels Existenz vorenthalten bleibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Nick Hornby, &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1047445/&quot; target=_blank&gt;Mein Leben als Leser&lt;/a&gt;, Köln: Kiepenheuer &amp; Witsch, 2005 (= KiWi 896), S. 147. Das Buch von Janet Malcolm (Reading Chekhov) und eine Diogenes-Ausgabe von Tschechows Briefen ist oben jeweils amazon-verlinkt.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-20T19:40:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/1070423/">
    <title>Zirkus- oder Bügelmädchen?</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1070423/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Y dime tú, ¿cuántas mujeres se cruzarán en nuestra vida de la que podamos enamorarnos? Ninguna. Todo lo más, planchadoras, costureras, hijas de pobres empleados como tú y como yo, futuras Doloretas en potencia.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärt &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/967137/&quot; target=_blank&gt;Javier Miranda&lt;/a&gt; seinem Arbeitskollegen im Anwaltsbüro, Perico Serramadriles. Er geht aus diesen Gründen auf das Angebot von &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1040574/&quot; target=_blank&gt;Lepprince&lt;/a&gt; ein und heiratet dessen (Ex?-)Geliebte, die minderjährige Kabarettartistin María Coral (während Lepprince Bürgermeister von Barcelona wird und Miranda mit der Hochzeit zu einem seiner Zuarbeiter aufsteigt). Er hofft sogar ein bisschen, sich eines Tages in sie verlieben zu können, und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Eduardo Mendoza, &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/1040574/&quot; target=_blank&gt;La verdad sobre el caso Savolta&lt;/a&gt;, Barcelona: Seix Barral, 2001 (29. Neuauflage in der »Biblioteca del Bolsillo«, Original: Seix Barral, 1975), S. 285.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-18T19:17:33Z</dc:date>
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    <title>Erfahrung</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/1040574/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;La experiencia suele ser una sucesión de disgustos, fracasos y sinsabores que amargan más de lo que enseñan. Bien está la experiencia para un hombre, que ha de luchar, pero no para una esposa. Dios me permite privarle de la experiencia si ello significa evitarle todo mal.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagt ein anderer Protagonist der &quot;Wahrheit über den Fall Savolta&quot; (die ich immer noch nicht kenne), Paul-André Lepprince, über seine Ehe mit Fräulein Savolta, zu &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/967137/&quot; target=_blank&gt;Javier Miranda&lt;/a&gt;, unserem Protagonisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Eduardo Mendoza, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/8432231487/httptwodnet-21/028-1029018-3809366?dev-t=D3FR9HVW9E5BVH%26camp=2025%26link_code=xm2&quot; target=_blank&gt;La verdad sobre el caso Savolta&lt;/a&gt;, Barcelona: Seix Barral, 2001 (29. Neuauflage in der »Biblioteca del Bolsillo«, Original: Seix Barral, 1975), S. 128.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
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    <dc:date>2005-10-07T20:43:51Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/879123/">
    <title>Los caminos del amor</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/879123/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;»Their love is founded on an illusion, perhaps; but since it has to them all the appearance of reality, what does it matter?«&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagt die alte Jungfer Miss Gray, die ihre Nachbarn beobachtet hat, zum Erzähler in Somerset Maughams Geschichte &quot;The Happy Couple&quot;. Die Nachbarn sind ein Paar mit Kleinkind, an der italienischen Riviera. Sie malt sich deren Geschichte aus und ergeht sich in pathetischen Wendungen. Bis ein englischer Landrichter, der ebenfalls dort den Sommer verbringt, den Erzähler aufklärt: Es handelt sich um Mörder. Die Frau war »maid« bei einer alten Dame, die sie und ihr Partner, der Dorfarzt, mit Schlaftabletten getötet haben, damit die &lt;i&gt;maid&lt;/i&gt; ihren Dienst quittieren kann... Sie wurden vor Gericht freigesprochen, unter anderem weil nicht nachgewiesen werden konnte, dass sie wirklich ein Paar waren: Die Frau war jungfräulich. Sagt der Richter zu unserem Erzähler: &quot;That woman was prepared to commit murder to get the man she loved, but she wasn´t prepared to have an illicit love-affair with him.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: William Somerset Maugham, »The Happy Couple«, in ders.: &lt;a href=&quot;http://macondo.twoday.net/stories/842162/&quot;&gt;Collected Short Stories. Vol. 1&lt;/a&gt;, Harmondsworth, Middlesex: Penguin Books, 1963 (6. Nachdruck 1969; =Penguin Books 1871), S. 235-247, hier: S. 241, 247.&lt;/small&gt;</description>
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    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
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    <dc:date>2005-08-04T19:03:07Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/815107/">
    <title>So ists richtig</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/815107/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;und jeder Vollidiot weiß / dass das die Liebe versaut&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich immer nicht verstanden, dass sie &quot;Liebe&quot; singt. Und mir alles mögliche ausgedacht: das Karma, die Wiese, etc. Auch am Samstag beim Live8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ich werde jetzt nicht wegen &lt;a href=&quot;http://www.google.de/search?hl=de&amp;ie=ISO-8859-1&amp;q=abmahnung+liedtexte&amp;meta=&quot; target=_blank&gt;Textzitiererei abgemahnt&lt;/a&gt;; aber &lt;a href=&quot;http://www.wirsindhelden.com&quot; target=_blank&gt;Wir sind Helden&lt;/a&gt; sind viel zu freundlich, um sich vor den Karren spannen zu lassen. Sonst hätten sie es sicher nur zum Handlanger gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Judith Holofernes (Text), Jean-Michel Tourette, Judith Holofernes und Pola Roy (Musik), »Denkmal«, aufgenommen von Wir sind Helden 2003; verlegt bei &lt;a href=&quot;http://www.freudenhaus-musikverlag.de&quot; target=_blank&gt;Freudenhaus MV&lt;/a&gt;/&lt;a href=&quot;http://www.wintrup.de&quot; target=_blank&gt;Wintrup MV&lt;/a&gt;/Partitur MV.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
    <dc:subject>amor y desencanto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 chigliak</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-04T20:57:49Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://macondo.twoday.net/stories/793510/">
    <title>Zweck und Mittel</title>
    <link>http://macondo.twoday.net/stories/793510/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;Tausende von Nigerianerinnen lassen sich auf ihrer Flucht durch die Sahara zu Marokkos Küste schwängern. Kommt das Kind dann in Europa zur Welt, wird die Mutter nicht ausgewiesen.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägnante Zwei-Satz-Info in der &lt;a href=&quot;http://www.fernsehwoche.de&quot; target=_blank&gt;Fernsehwoche&lt;/a&gt; zur Reportage &quot;&lt;a href=&quot;http://movies.abacho.de/tv/tv_tipps/view_tvtipp.phtml?id=22144&quot; target=_blank&gt;Babypass ins Paradies&lt;/a&gt;&quot; von Lourdes Picareta und Paulo Moura, der am vergangenen Donnerstag in der ARD lief. Die &quot;Väter&quot; sind häufig Männer aus dem Schleuser- und Prostitutionsumfeld, das die Frauen nach Europa (im Fall des Films hauptsächlich Fuerteventura) bringt. Viele der Frauen landen anschließend in Bordellen, um ihre hohen Schulden bei den Schleusern abzuarbeiten und ihre Familien in Nigeria vor Repressionen zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine, weniger dramatische Zusammenfassung, die aber zeigt, dass vergleichbare Probleme in Deutschland viel kleiner sind: &quot;Um von der Klosterschule zu fliegen, will Lea den Pfarrer verführen.&quot; Es geht um &lt;a href=&quot;http://www.allesfilm.com/show_article.php?id=20703&quot; target=_blank&gt;Zornige Küsse&lt;/a&gt;, einen Spielfilm von 1999 mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Simon&quot; target=_blank&gt;Maria Simon&lt;/a&gt; als Lea und &lt;a href=&quot;http://www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=juergen_vogel&quot; target=_blank&gt;Jürgen Vogel&lt;/a&gt; als zu verführender Vater Pfarrer Bachmann. Heute Nacht um 1.40 Uhr auf vox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Nachweis: Info zu »Babypass ins Paradies«, Fernsehwoche 24/05 vom 10.6.2005, S. 72. Info zu »Zornige Küsse«, Fernsehwoche 25/05 vom 17.6.2005, S. 34.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>chigliak</dc:creator>
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